Den Kopf wiegen und innere Spannung lösen
„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“
Einatmen: Ich schaue zurück.
Ausatmen: Ich lasse los.
Der Stand wird etwas tiefer. Der Oberkörper bewegt sich leicht zur Seite, und der Kopf folgt weich dieser Bewegung. So entsteht eine sanfte Schlangen- oder Wellenbewegung. Wichtig ist: Die Bewegung muss nicht groß sein. Sie darf klein, weich und angenehm bleiben.
Spüre, dass die Bewegung aus der Mitte kommt. Die Schultern bleiben locker. Der Kopf wird getragen und nicht mit Kraft geführt. Die ganze Bewegung darf sich anfühlen wie ein sanftes Ausschütteln.
Traditionell wird diese Übung mit dem Beruhigen des Herzens und dem Lösen emotionaler Hitze verbunden. Symbolisch bedeutet sie: Ich schüttle ab, was ich nicht mehr festhalten muss. Belastendes darf sich lösen.
Innere Haltung:
„Ich lasse los.“
Besser ist es, weich zu schwingen. Die Bewegung darf spielerisch, ruhig und lebendig bleiben.
Wenn die Übung stimmt, kann sich Spannung lösen. Der Atem wird freier, der Körper weicher, und manchmal entsteht sogar ein leichtes Lächeln.
Beim nächsten Üben stell dir vor, dass alles Überflüssige sanft von dir abfällt. Du musst nichts wegdrücken. Du darfst einfach loslassen.
Mache die Bewegung nur etwa dreißig Prozent so groß, wie du sie normalerweise machen würdest.
Oft zeigt sich: Weniger Bewegung bringt mehr Wahrnehmung. So wird die Übung sanfter und klarer.