Meine Stärken und Gaben- das Gute an mir sehen
Hörtext
Meine Stärken und Gaben – das Gute an mir sehen
Römer 12,6
Selbstannahme bedeutet nicht nur, Schwächen zu akzeptieren. Ich darf auch das Gute wahrnehmen, das Gott in mein Leben gelegt hat. Begabungen, Erfahrungen und Charakterstärken sind keine Gründe für Überheblichkeit, sondern für Dankbarkeit.
Übung
Vervollständige den Satz:
Gott hat mir gegeben …
Schreibe mindestens fünf Dinge auf. Denke nicht nur an besondere Talente.
- Ich kann zuhören.
- Ich kann trösten.
- Ich bin zuverlässig.
- Ich kann durchhalten.
- Ich habe Humor.
- Ich bin neugierig.
- Ich suche Gott.
Kernsatz: „Das Gute in mir anzuerkennen ist keine Überheblichkeit. Es ist Dankbarkeit.“
Römer 12,6
Eigene erweiterte Übersetzung
„Wir haben unterschiedliche Gnadengaben, entsprechend der Gnade, die Gott jedem von uns geschenkt hat.
Koine-Griechisch
ἔχοντες δὲ χαρίσματα κατὰ τὴν χάριν τὴν δοθεῖσαν ἡμῖν διάφορα,
Wichtige Wörter
- χαρίσματα – charísmata
- „Gnadengaben, Geschenke der Gnade“. Singular: χάρισμα – chárisma . Es geht nicht einfach um eine natürliche Begabung, sondern um etwas, das aus Gottes Gnade gegeben wird.
- χάρις – cháris
- „Gnade, unverdiente Zuwendung, Geschenk“. Auffällig ist die Verbindung: χαρίσματα … χάριν – die Gnadengaben entstehen aus der Gnade.
- διάφορα – diáphora
- „verschieden, unterschiedlich“. Die Gaben müssen also nicht bei jedem Menschen gleich aussehen.