Meine Stärken und Gaben- das Gute an mir sehen
Hörtext
Meine Schwächen und Grenzen – ich muss nicht vollkommen sein
„Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Gerade dort, wo du schwach bist und deine eigene Kraft nicht ausreicht, kann meine Kraft in dir ganz wirksam werden. Darum muss ich meine Schwachheit nicht verstecken. Ich darf sie annehmen, denn gerade in ihr kann die Kraft Christi über meinem Leben ruhen und mich tragen.“
2. Korinther 12,9
Nicht jede Schwäche ist Schuld. Manche Dinge gehören zu meinen Grenzen, meinem Temperament, meinem Alter oder meiner Lebensgeschichte. Ich darf unterscheiden zwischen dem, was verändert werden soll, und dem, was ich annehmen darf.
Übung mit einem Stein
Nimm einen Stein in deine Hand. Lass ihn für etwas stehen, das dir an dir selbst schwerfällt.
Versuche nicht sofort zu sagen: „Das muss weg.“
„Gott, das gehört gegenwärtig zu mir. Zeige mir, was verändert werden soll – und was ich einfach annehmen darf.“
Kernsatz: „Ich darf begrenzt sein. Ich muss nicht vollkommen sein, um von Gott geliebt zu werden.“
„Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Gerade dort, wo du schwach bist und deine eigene Kraft nicht ausreicht, kann meine Kraft in dir ganz wirksam werden. Darum muss ich meine Schwachheit nicht verstecken. Ich darf sie annehmen, denn gerade in ihr kann die Kraft Christi über meinem Leben ruhen und mich tragen.“
2. Korinther 12,9
Wichtige griechische Wörter
Grundform: ἀρκέω – arkeō
Bedeutung: genügen, ausreichen, genug sein.
Bedeutung: Gnade, unverdiente Zuwendung, Geschenk, Wohlwollen.
Bedeutung: Kraft, Macht, Fähigkeit, wirksame Stärke.
Bedeutung: Schwachheit, Kraftlosigkeit, Gebrechlichkeit, Unvermögen.
Grundform: τελέω – teleō
Bedeutung: vollenden, zum Ziel bringen, verwirklichen.
Man könnte deshalb sinngemäß übersetzen: „Meine Kraft erreicht in deiner Schwachheit ihr Ziel.“
Bedeutung: sehr gern, am liebsten, mit großer Freude.
Grundform: καυχάομαι – kauchaomai
Bedeutung: sich rühmen, sich auf etwas berufen, etwas bewusst hervorheben.
Grundform: ἐπισκηνόω – episkenoō
Wörtlich: über jemandem ein Zelt aufschlagen, sich über jemandem niederlassen, wohnen.